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Bis es vor den Augen flimmert

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44 Filme, über 280 Minuten Laufzeit und jede Menge Filmemacher. Das erste Hamburger Flimmerfest war ein voller Erfolg.

Das Studio war bis auf den letzten Platz besetzt. Vier Kategorien buhlten um Auszeichnungen, vom 20 Sekunden-Streifen bis hin zum 20-Minüter. Ein spannendes Kaleidoskop der Filmkunst entfaltete sich vor unseren Augen. Und ich mittendrin. Als lebendige Disco-Kugel (Nein, das ist normalerweise nicht meine Outfit-Auswahl, aber auf den Wunsch des Planungsgremiums habe ich was „Flimmerndes“ angezogen). Das Programm war ambitioniert, wir haben aber in sieben Stunden interessante Filmen und spannende Talks erlebt. Da ich als Moderatorin des Abends alle Beiträge vorher gesehen hatte, wusste ich schon was auf die Zuschauer zukommt und konnte mir nun ganz gelassen die Reaktion des Publikums anschauen.

Es ist doch was ganz Anderes die Filme back to back in einem Marathon alleine auf der Couch anzugucken zu müssen, als sie im Publikum gemeinsam zu erleben. Mit Hilfe der toll besetzen Jury waren dann am Ende des Abends auch die Preisträger gefunden. Claudia Willke (Geschäftsführerin von TIDE), Alexander du Prel (Kameramann und Bildregisseur), Klaas Dierks (Filmemacher) und Wolfgang Willaschek (Professor an der HAW) beurteilten die eingereichten Werke.

Am Start waren Filme von der Hochschule für bildende Künste (HfbK), von der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) und von der Hamburg Media School (HMS). Mit viel Herzblut und Mut hatten die jungen Filmemacher ihre Werke produziert. Wahre, noch unverfälschte Kunst ohne auf den Profit zu achten- wo sieht man das noch?

Als Preis gab es eine GoPro Action-Kamera für jede Kategorie und zwei Sonderpreise. Ein Kamera-Workshop mit Alexander du Prel und zwei Tickets zur Eröffnung der Berlinale. Für jeden Cineasten und Filmemacher ein Traum.

Nach dem Mammut- Programm wurde noch ausgelassen bis in die Morgenstunden gefeiert. Leider ohne die Moderatorin- die musste nach dem Hammerprogramm und den gefühlten hunderttausend gesprochenen Worten nach einer kurzen Feiereinlage nach Hause und sich erholen. | Bild: Niels Rohrweber

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