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Trend geht zum „Second Screen“

Das lineare Fernsehen stirbt aus. Werbebudgets wandern ins Internet. ARD und ZDF werden nur noch von Senioren gesehen, die nicht umschalten können? Sieht so die Zukunft aus?

Wenn man einschlägigen Magazinen und der Community Glauben schenkt, bestimmt. Doch so schnell geht es dann doch nicht. Der zweite Bildschirm wird definitiv nicht zum Fernsehen genutzt und die Smart-TV-Geräte haben auch noch einen zu geringen Marktanteil.

Zurzeit bereichern die Fernsehanstalten das Internet mit hochwertigen Inhalten. Durch die Verbindung von TV und Internet wird die Quote verdoppelt und das Durchschnittsalter halbiert. Die Internetnutzer stellen sich ihre eigenen Themencluster zusammen und schauen dann, wenn sie Zeit haben und es nicht die Programmzeitschrift vorschreibt. Dabei muss allerdings der TV-Content an das Internet angepasst werden. Kurz & knackig muss es sein. Das NDR-Magazin ZAPP hat das erkannt und bietet alle Magazinbeiträge im ZAPPplus-Format an. Weit entfernt sind wir leider noch vom interaktiven TV. RTL2 hat es mit „Berlin Tag & Nacht“ gut realisiert, doch braucht man über ein halbes Jahr Vorlauf und es muss aufwendig live produziert werden. Ideen gibt es heute schon genug. Jetzt müssen nur noch die Reibungsverluste in den Konzernen minimiert, die Gesetze umgangen und die Technik preisgünstiger werden, dann steht einem interaktivem Live-Programm nichts mehr im Wege. Ich freue mich auf neue medienübergreifende Formate!

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