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Stef im Einsatz bei den DLG-Feldtagen

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DLG-Feldtage sind nichts für Luschen – das würde zumindest Ausbilder Schmidt sagen.

Und er hat recht. Man wird in Sicherheit gewogen – am Probentag sind 30 Grad im Schatten. Alles läuft und ich freue mich schon auf den ersten Einsatz. Belustigt erwähnt man noch die neu gekauften Gummistiefel und die panische Suche nach der Regenjacke, die ja jetzt völlig überflüssig sind.

Natürlich! Am ersten Tag der Veranstaltung scheint die Sonne auch – und die TV-Moderatorin kämpft nur gegen die Wünsche des Publikums an, die einen kühlen Platz im Schatten suchen oder einen eiskalten Drink herbeisehnen. Wie bei einer Fata Morgana blitzen die großen Traktoren und Mähdrescher kurz auf dem Feld auf und monopolisieren die Aufmerksamkeit für sich. Ein Rat – mit grossem Gerät legt man sich am besten nicht an. Um einen Comedian aus den USA zu zitieren – men are attracted to shiny objects! Egal. Nach einem guten ersten Tag, hätte alles so weiterlaufen können. Von wegen – Petrus denkt sich, so‘ nem Citygirl werden wir schon Beine machen, und schlägt am zweiten Tag unbarmherzig zu.Fendttage_Fashion_002

Mit Dauerregen und einem Temperatursturz wird das motivierte Moderatorinnenherz herausgefordert. Überraschenderweise bleibt das Publikum sehr entspannt und Regen gehört bekanntlich zum Geschäft der Landwirte. Die Feuchtigkeit krabbelt langsam an einem hoch und die Stimme will auch nicht mehr so ganz, aber nette Gespräche mit dem Publikum versöhnen. Gut dass jetzt doch die Gummistiefel im Kofferraum waren und die Regenjacke gefunden wurde. Eitelkeit hin oder her. Mit der richtigen Uniform kann man … äh Frau im Feld bestehen. Der Kampf mit den Naturgewalten (man neigt ja gerne zur Übertreibung) rückt wie ich gerade merke sehr in den Vordergrund und eigentlich wollte ich doch kurz berichten, warum ich überhaupt auf den DLG-Feldtagen war. Für agrarticker.de einem neuen Produkt des DLG-Verlages habe ich Präsentationen gehalten, um die Funktionen der neuen Plattform vorzustellen. Landwirtschaft im 21. Jahrhundert läuft nämlich ganz anders. Mit Super-Input von Mechthilde Becker-Weigel, Dietrich Holler und Rainer Rupalla, der Redaktions-Troika, kann ich in die Schlacht ziehen und auf die Agrarökonomen von heute losgelassen werden. Durch Interviews mit Walter Hoffmann, dem Geschaeftsführer des Verlages, gelingt es noch weitere Vorzüge des Produktes vorzustellen. Abends landet noch die eine oder andere Wurst auf dem Grill und die Camping-Atmosphäre ist perfekt. Da sowieso das Auto aus dem Schlamm gezogen werden muss, kann man noch ein wenig Wegzehrung herstellen. Am dritten Tag geht der Griff schon automatisch in Richtung Sturmausrüstung. Warum überhaupt noch einen Hauch von „Fashion-Sense“ bewahren? Der Himmel ist zwar nicht blau, aber immerhin gibt es trockene Phasen. Wenn der Schlamm nicht mit undefinierbaren Objekten angereichert wäre, könnte man einen Wellnessurlaub gestalten. Jetzt liebe ich schon meine Gummistiefel, wenn ich sehe, was sonst so zum Schutze genutzt wird. Durch das Wechselbad der Wetterextremen habe ich aber das Team richtig kennengelernt und es hat Spass gemacht. Jederzeit wieder! Ich bin halt nicht nur ein Schönwetter-Freund.

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